Wie bereits berichtet, gibt es dieses Jahr wieder 330 Euro Förderung für PKW und leichte Nutzfahrzeuge (bis 3.5 Tonnen) zum Einbau eines Rußfilters.
Wer wissen möchte, ob für sein Fahrzeug überhaupt ein entsprechender Feinstaubfilter angeboten wird, für den gibt es eine weitere Datenbank, wo man sich schlau machen kann: Klick.
Sie wird vom Verkehrsclub Deutschland bereitgestellt und enthält aktuell 5503 Filter für 4344 Fahrzeuge.
Ach so, förderungswürdig sind PKW mit Erstzulassung vor 2007 und die Nutzfahrzeuge (Wohnmobile) müssen vor dem 17.12.2009 zugelassen worden sein und die passenden Formulare zum beantragen gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und es ist ein Kontingent von 90.000 Filtern vorgesehen…
http://www.bafa.de/bafa/de/presse/pressemitteilungen/2011/20_pmsf.html
Besser spät als nie die Information über Deutschlands größte Umweltzone, seit Anfang des Jahres: Das Ruhrgebiet von Duisburg bis Dortmund, etwa 850 Quadratkilometer groß.
Vom 1.01.2012 dürfen nur noch Fahrzeuge mit mindestens der roten Feinstaubplakette die Umweltzone befahren.
Ausgenommen sind Autobahnen und der Duisburger Hafen und es gibt oder besser kann geben Ausnahmen für Oldtimer und Handwerksbetriebe.
Damit hat der Flickenteppich im Ruhrgebiet ein Ende, der seit Herbst 2008 galt.
Quelle: KSTA 30.12.2011
Wir hatten ja schon von dieser verrückten Idee berichtet: Freecamper macht es möglich, das Wohnmobil auf den schwimmbaren Untersatz schnallen und schon kann es losgehen (nach einer Einweisung).
Der ursprüngliche Prototyp wurde leicht verändert, so wanderte das Steuerrad nach vorne, damit können auch höhere Womos die Sicht nicht versperren, die 3.5 Tonnengrenze bleibt aber. Obwohl ein Gutachten prüfen soll, ob es eventuell auf ein paar Hundert Kilo mehr sein dürfen.
Die Preise für ein langes Wochenende belaufen sich auf 425 Euro (mindestens), ab Hafen Ziegeleipark Mildenberg (bei Berlin). Einen Bootsführerschein braucht es übrigens nicht.
Eine neue Brennstoffzelle mit dem Betriebsstoff Gas schickt sich an, den Markt aufzumischen.
Neben Efoy und Truma will Enymotion die sogenannte Enyware etwa im Herbst zur Marktreife entwickelt haben.
Die Kapazität soll sich auf etwa 200 Watt belaufen, eine automatische Batterieladung bei Niedrigspannung ist die Primäraufgabe. Sowohl in arktischen Gebieten wie auch in der Sahara soll die Zelle funktionieren, zumindest wird der Temperaturbereich zum Starten der Zelle mit -20 bis +50 Grad angegeben. Der Verbrauch an Gas liegt bei 90 Gramm/Stunde (andere Angaben sprechen von 100g). Eine 80A Batterie darf es dann aber auch sein. Standard wohl.
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Das ist mal wieder ein Kandidat für: wie gelingt es Versicherungen, sich aus der Affäre zu ziehen…
Der Fall: Eine Frau hatte offenbar einen Brandschaden an ihrem Wohnanhänger (vermutlich ist da ein Wohnwagen gemeint), versichert war das Gespann (oder der Wohnwagen?) mit einer Roten Nummer.
Allerdings hat sie die Rote Nummer wohl nicht ordnungsgemäß am vorgesehenen Ort angebracht, sondern vermutlich wie oft üblich hinter die Windschutzscheibe (oder auch eine Plastikscheibe) gelegt.
Das wird dann der Grund gewesen sein, warum der Wohnanhänger in Brand geriet. Jedenfalls weigerte sich die Versicherung daraufhin, den Brandschaden zu bezahlen. Die Frau klagte und die Versicherung bekam Recht.
Eigentlich unglaublich, aber hier ist das Urteil:
Oberlandesgericht Koblenz AZ: 10 U 1258/10
Quelle: KSTA 18.01.2012
P.S. Genaueres geht aus dem Artikel nicht hervor. Mal ins Urteil sehen…
Vermutlich so ziemlich jeder Wohnmobilist (und Wohnwagenfahrer) hat mindestens einmal in seinem Leben mit Truma Kontakt gehabt (so eingeschränkt, weil es ja auch andere Heizsysteme gibt).
Truma feiert jedenfalls seinen 50. Gegründet wurde Truma von Phillip Kreis, der vor fünfzig Jahren die erste Heizung für Wohnwagen vorstellte. In 1988 hat dann die Tochter Renate Schimmer-Wottrich das Zepter übernommen, was sie wiederum 2008 abgegeben hat, an wen? Keine Ahnung. Aktuell haben jedenfalls zwei Herren das Sagen.
Ursprünglich stellte Truma wohl Gasleuchten her. Und das seit dem 27.10.1949 (wobei das nicht ganz stimmt, hier ist das Gewerbe angemeldet worden). Gasleuchten deswegen, weil Strom rar war nach dem Krieg.
Truma steht übrigens für einen Präsidenten der USA.
Wer rechnet, stellt fest, daß es Truma also schon länger als fünfzig Jahre gibt. Geburtstag feiert dann also eher nicht Truma, sondern die erste Heizung, damals schon mit Piezozündung, tick, tick, tick.
Quelle: Truma, promobil 2/2012
Wie bereits in 2010 (Partikelfilter Förderung) gibt es in 2012 wieder eine Förderung beim Einbau eines Rußfilters in Wohnmobilen bis 3,5 Tonnen.
Die Förderhöhe bleibt gleich, nämlich 330 Euro. Das Prozedere hat sich ebenfalls nicht geändert.
Wer in 2011 nachgerüstet hat, der geht wohl leider leer aus.
Quelle: promobil 1/2012
Neben Bimobil und Nordstar gibt es nun einen weiteren Hersteller, der für den VW Amarok eine Aufsetzkabine maßgeschneidert hat.
Tischer bietet mit dem Trail 220 eine relativ preisgünstige Variante für den Amarok, mit gut 22.000 Euro in der Grundausstattung ist man dabei.
In Essen heißt es im Februar wieder Urlaub und Freizeit total.
Etwa eintausend Aussteller aus gut vierzig Ländern preisen ihre Produkte und Feriengebiete auf der Reise und Camping in Essen an.
Termin: 22.02.2012 bis 26.02.2012
http://www.reise-camping.de
In Österreich gibt es ja bekanntermaßen für Autos und kleingewichtige Wohnmobile das Pickerl und für schwerere Fahrzeuge die Go-Box.
Die Pickerl werden nun im Preis angehoben. Ab Anfang 2012 gilt folgendes:
Die Jahresvignette kommt auf 77,80 Euro (etwa 1,5% mehr), wer zwei Monate frei auf der Autobahn fahren möchte, der berappt 23,40 Euro und die von mir gern genutze 10-Tages-Variante des Pickerl kostet im nächsten Jahr 8 Euro.
Ohne so ein Ding auf der Scheibe auf kostenpflichtigen Autobahnen zu fahren kann teuer werden, wenn man erwischt wird; dann ist man nämlich mit 120 Euro dabei.
Quelle: ksta vom 3./4.12.2011